Die Radreise war für uns ein unglaubliches Projekt. Wir haben zusammen mit Freunden und neuen Freunden viel vorbereitet, sind viel radgefahren, haben vieles erlebt und in allen von uns bereisten Ländern sehr
viel Gastfreundschaft erfahren. Was wir vor dem Start gehofft hatten, hat sich für uns auf der Radreise eindruckvoll bestätigt: 99,5 % aller Menschen sind nett – und die anderen 0,5 % haben wir so gut wie nicht getroffen. Keine der schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten: Während der gesamten Reise haben wir uns nie an Leib und Leben bedroht gefühlt, sind nicht überfallen oder ausgeraubt worden und mussten kein Schmiergeld an Grenzbeamte oder Polizisten bezahlen. Im Gegenteil: oftmals wurden wir spontan eingeladen – zum Quatschen, zum Trinken und Essen oder gar zum Übernachten. Egal ob Polen, Russland, Kirgisien, China und so weiter – in allen Ländern haben wir bleibende Erfahrungen aufrichtiger Gastfreundschaft, gepaart mit einem ehrlichen Interesse an uns und unserer Reise, gemacht… Mehr lesen »
的帮助! Спасибо! Danke! Dziekuje!Artikel vom 08. März 2010 | Joern | Hintergrund - Worum geht's ?
Manche nennen uns die Verrückten … …dabei fahren wir nicht ohne Grund 17.500 km von Münster nach Wladiwostok: Wir besuchen Ammanu, einen kleinen Jungen, der ohne die Hilfe vieler Menschen heute nicht mehr leben würde. Doch fangen wir vorne an … Mehr lesen »Nach 295 Tagen: Wieder zu Hause!Wir sind wieder zu Hause! Am 28.03.09 sind Artikel vom 25. Januar 2010 | Joern | Startpunkt = Zielpunkt.
Am 28. März 2009 sind wir mittags um 12.00 Uhr vom Prinzipalmarkt in Münster mit dem Rad gestartet. Nach knapp 10 Monaten und 13.000 km auf dem Rad werden wir am 16. Januar 2010 zurück in Münster sein – wieder mittags um 12.00 Uhr und wieder auf dem Prinzipalmarkt. Startpunkt = Zielpunkt. Und danach geht’s ab in Rick’s Cafe (Aegidiistr. 56)… Artikel vom 12. Januar 2010 | Joern | Moskau – Münster. Die letzte Etappe.Die letzte Etappe der Radreise hat begonnen: Moskau – Münster. Und obwohl die bisherigen Erlebnisse dieser Artikel vom 05. Januar 2010 | Joern | Transsibirische Eisenbahn – Abenteuer oder Langeweile?!“Langsames Transportmittel von A nach B” oder “faszinierendes Abenteuer auf der Schiene”. Wie ein jeder die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn empfindet liegt wohl immer irgendwo zwischen Artikel vom 11. Dezember 2009 | Joern | |
Information:
|




wir von unseren Familien und Freunden auf dem Prinzipalmarkt in Münster verabschiedet worden. Nach 295 Tagen oder 13.000 km später (16.01.2010) wurden wir dort wieder von ihnen begrüßt – mit Schwarzbrotschnittchen und Sekt. Was ist es für eine Freude, soviele bekannte Gesichter wieder zu sehen! Denn bis auf unsere Eltern, bei denen wir auf dem Weg nach Münster zuvor schon Station gemacht hatten, und unseren Freundinnen, sehen wir auf dem Prinzipalmarkt viele unserer Verwandten und Freunde seit dem Tourstart zum ersten Mal wieder. Und einige unserer Verwandten lernen wir sogar erst mit der Wiederankunft kennen: Klaus seine Nichte Julia, die kurz vor dem Tourende geboren wurde (07.01.10) und Jörn seinen Neffen Emil, der kurz nach dem Tourstart (31.03.09) auf die Welt kam und mittlerweile schon erste Zähne hat… 
Etappe von Moskau bis Berlin, wie der Besuch der münsterschen Partnerstadt Rjasan (RUS) oder die Tage des Weihnachtsfestes in Poznan (POL), für uns nochmal ganz besonders waren, ist die Freude auf Zuhause stärker als der Wehmut über das baldige Ende der Radreise – allerspätestens seit dem Augenblick, als wir nach drei (Eva und Joern) bzw. zwölf (Kathrin und Klaus) Monaten unsere Freundinnen wiedersehen. Sie waren aus Münster mit dem Zug nach Berlin gereist. Wir mit dem Rad ab Warschau nach Berlin geradelt.Das wir erst ab Warschau wieder auf’s Rad gestiegen sind, und nicht wir ursprünglich geplant schon ab Moskau, war auch dahingehend die richtige Entscheidung, als dass wir am Tag unserer Zugfahrt von Moskau nach Warschau nicht haetten radeln koennen oder wollen – denn das Thermometer zeigte minus 27 Grad an…
diesen beiden Extremen…ganz davon abhaengig wie ein jeder sich auf die Reise einlaesst. Ist z.B. der Weg das Ziel oder doch eher das Ziel das Ziel?! Fuer uns war es eine Mischung aus beiden, als wir in Wladiwostok in den Zug Nr 133 auf der laengste Eisenbahntrasse (9288km) der Welt einsteigen (27.11) . Zu einem wollen wir uns langsam zurueck in Richtung Europa bewegen – denn nachdem wir 8 Monate mit dem Rad nach Osten gefahren sind, um unser Ziel zu erreichen, wollen wir nicht nur 8 Stunden mit dem Flugzeug nach Westen fliegen, um – schwupps - wieder zu Hause zu sein. Der Weg ist also das Ziel! Zum anderen ist es aber auch so, dass mit der Abfahrt aus Wladiwostok – trotz Zwischenstationen in Irkutsk, Moskau, Rjasan, Warschau und noch 1000 auf dem Rad zurueckzulegende Kilometer – unsere Heimreise beginnt. Und bei einer Heimreise ist das Ziel immer das Ziel…! 




