Ammanu - 17.500 km für Kinder in Not

Transsibirische Eisenbahn – Abenteuer oder Langeweile?!


“Langsames Transportmittel von A nach B” oder “faszinierendes Abenteuer auf der Schiene”. Wie ein jeder die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn empfindet liegt wohl immer irgendwo zwischen Winterliche Eisenbahnromantikdiesen beiden Extremen…ganz davon abhaengig wie ein jeder sich auf die Reise einlaesst.  Ist z.B. der Weg das Ziel oder doch eher das Ziel das Ziel?! Fuer uns war es eine Mischung aus beiden, als wir in Wladiwostok in den Zug Nr 133 auf der laengste Eisenbahntrasse (9288km) der Welt einsteigen (27.11) . Zu einem wollen wir uns langsam zurueck in Richtung Europa bewegen – denn nachdem wir 8 Monate mit dem Rad nach Osten gefahren sind, um unser Ziel zu erreichen, wollen wir nicht nur 8 Stunden mit dem Flugzeug nach Westen fliegen, um – schwupps - wieder zu Hause zu sein. Der Weg ist also das Ziel! Zum anderen ist es aber auch so, dass mit der Abfahrt aus Wladiwostok – trotz Zwischenstationen in Irkutsk, Moskau, Rjasan, Warschau und noch 1000 auf dem Rad zurueckzulegende Kilometer – unsere Heimreise beginnt. Und bei einer Heimreise ist das Ziel immer das Ziel…! Mehr lesen »

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Artikel vom 11. Dezember 2009 | Joern | Nachricht an Joern schreiben

Hintergrund - Worum geht's ?


Ammanu

Am 28. März 2009 starteten wir, Klaus und Jörn, vom Prinzipalmarkt der nordrhein-westfälischen Stadt Münster zu unserer Radreise nach Wladiwostok.  Unterwegs war es unser Plan, Ammanu, einen Jungen aus Afghanistan, der im Jahr 2004 lebensrettend in Münster durch die Unterstützung der Kinderhilfsorganisation Aktion Kleiner Prinz aus Warendorf am Herzen operiert worden ist, in Usbekistan wiederzusehen. Leider hat dieses Vorhaben nicht geklappt.

Dennoch erreichten wir nach 12.000 km im Sattel am 18. November 2009 die am japanischen Meer gelegene russischen Hafenstadt Wladiwostok. Weitere 50 Tage und knapp 9000 Zugkilometer später trafen wir am 16. Januar 2010 wieder in Münster auf dem Prinzipalmarkt ein.

In diesem Blog haben wir während unserer Radreise von unseren Erlebnissen und Erfahrungen berichtet. Insgesamt haben wir von den geplanten 17.500 km auf dem Fahrrad 13.500 km in 295 Tagen zurück gelegt. Zu Beginn unserer Reise stand der folgende Text an dieser Stelle…

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Muenster – Wladiwostok. Wir sind am Ziel!


Ziel erreicht - Wladiwostok!Wir haben es geschafft: Vorgestern (18.11) sind wir in Wladiwostok angekommen. Wir freuen uns! Unser Ziel, die russische Hafenstadt, gelegen am Pazifischen Ozean, haben wir erreicht. Das wir wirklich am Ziel sind und in ueber acht Monaten Eurasien auf dem Landweg - 12.000 km auf dem Fahrrad – durchquert haben, muessen wir aber erst noch verstehen – ganz angekommen ist es bei uns noch nicht. Aber wir freuen uns nicht nur, dass wir am Ziel sind, wir sind auch schlichtweg sehr froh darueber: Denn seit unserer Abfahrt aus Beijing (Peking) hat sich das Wetter von einem goldenen chinesischen Herbst durch sibirische Winde hin zu einem fuer uns Europaeer kalten russischen Winter gewandelt. Mehr als einmal waren wir uns nicht sicher, ob wir es noch schaffen sollten, unser Ziel mit dem Fahrrad zu erreichen… Mehr lesen »

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Artikel vom 20. November 2009 | Joern | Nachricht an Joern schreiben

Urlaub von der Radreise?!


Die Urlaubsttruppe - Doro, Eva, Joern, Klaus und Dieter.“Urlaub von der Radreise”. Genau das ist es, was wir die letzten vier Wochen gemacht haben. Doch soll es sich dabei nicht so anhoeren, als haetten wir keine Lust mehr auf dem Rad in Richtung Wladiwostok zu fahren, und ein Urlaub waere notwendig gewesen. Es ist vielmehr so, dass das Radfahren fuer uns, nach ueber sechs Monaten im Sattel  ”sowas von Alltag geworden ist”, das mehrere Tage an denen wir nicht auf dem Fahrrad sitzen uns eben wie ein Urlaub erscheinen…Dieser Vergleich soll natuerlich nicht dazu verleiten, sich vorzustellen, das eine Radreise allmaehlich langweilig werden wuerde. Es ist eher so zu verstehen, dass – so unsere Erfahrungen - eine solche Radreise trotz aller neuen Erlebnisse irgendwann immer auch, und wenn auch nur zum Teil, als Alltag verstanden werden sollte. Warum? Um das Ziel der Radreise ueberhaupt erreichen zu koennen! Denn, wenn auf der Radreise Dinge wie das “grundsaetzliche Unterwegs sein mit dem Rad”, das “nicht immer bequeme Uebernachten im Zelt” oder die “oftmals anstrengenden Sprachbarrieren”,  nicht irgendwann als Alltag angesehen, sondern weiterhin als Herausforderung verstanden werden, wird die Radreise um einiges Anstrengender werden, als wenn man diese Dinge als ganz normalen Alltag versteht. Von daher ist es vielleicht nachvollziehbar, das die letzten vier Wochen, in denen wir ausschiesslich mit dem Zug in China herumgereist sind, nahezu ausnahmslos in Hotels geschlafen haben und uns fast immer auf Englisch oder Deutsch verstaendigen konnten, uns wie ”Urlaub von der Radreise” vorgekommen sind. Eben, weil der Alltag auf dem Rad ein anderer ist… Mehr lesen »

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Artikel vom 23. Oktober 2009 | Joern | Nachricht an Joern schreiben

Ankunft bei Nacht: “Der Platz des Himmlischen Friedens”


Nach 10.000 km: Naechtliche Ankunft auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing (Peking / China).Es war schon dunkel als wir letzten Donnerstag (17.09) am symbolischen Mittelpunkt Chinas angekommen sind: Dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing (Peking)! Bei Einbruch der Dunkelheit – Tageskilometer 150 – hatten wir die 6. Ringstrasse, die wir als Stadtgrenze Beijing bezeichnen wuerden, gerade ueberquert. Bis zum Tian’anmen Platz, wie der Platz des Himmlischen Friedens auch genannt wird, lagen noch 30 km vor uns. In der Hoehe der 6. Ringstrasse, zeugt noch nicht viel von der Dimension der 15 Millionen Einwohner Stadt. Hier werden noch Kuehe in Hinterhoefen gehalten, wird Mais angebaut und die Haeuser sind selten hoeher als drei Stockwerke. Jedoch aendert sich das mit jedem Kilometer, den wir weiter in Richtung Innenstadt vordringen. Dabei folgen wir dem Strassenverlauf der G 109, die direkt zum Tian’anmen Platz fuehrt. Noch nie war die Einfahrt in eine Grossstadt mit dem Fahrrad fuer uns so einfach. Nicht nur, weil wir der G 109 folgend, ohne auf die Karte zu schauen, unser Ziel erreichen.  Sondern auch, weil parallel zum Fahrweg fuer Autos und Busse, oftmals getrennt durch eine Baumreihe, ein ca. 2,5 m breiter Radweg vorhanden ist… Und selten ist eine Stadteinfahrt so spannend. Denn mittlerweile ist es dunkel geworden und Beijing verschafft sich sein eigenes Licht: durch ausgeleuchtet Parkanlagen, angestrahlte Hausfassaden oder blinkende Reklametafeln… Mehr lesen »

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Artikel vom 24. September 2009 | Joern | Nachricht an Joern schreiben

Alptraum in China: Wo sind unsere Fahrraeder?!


Nicht zur Stueckgutausgabe von China Railway Express, sondern zu dieser Garagenfirma wurden unserer Fahrraeder transportiert...“Wir wissen nicht, wo unsere Fahrraeder sind!” Diesen quaelenden Satz haben wir in der vorletzten Woche (03. – 11.09) leider all zu oft sagen muessen. Denn nachdem wir ohne Probleme mit Zug und Bus von Kashi nach Yinchuan (29.08 – 02.09) gereist sind, um u.a. so die “Wartezeit von Taschkent” ausgleichen zu koennen, wurden unsere Fahrraeder nicht wie geplant in der vorgesehenen Zeit nach Yinchuan transportiert… Es war ein Alptraum, der nicht enden wollte. Ueber eine Woche lang, wussten wir nicht, wo unsere Fahrraeder sind. Alle Informationen, die wir anfangs bekommen hatten, waren zueinander widerspruechlich. Die Situation war wirklich zum Verzweifeln. Gefuehlt war das Ende der Radreise schon gekommen… Mittlerweile sind wir unterwegs in Richtung Beijing (Peking) - mit dem Fahrrad! Von hier aus werden wir sofort (20.09) mit dem Zug nach Hong Kong fahren, um dort unser neues Visum zu beantragen, da unser jetziges in drei Tagen (22.08) auslaeuft. Und auch in Hong Kong werden wir uns nicht lange aufhalten, startet doch in einer Woche (27.09) unsere gemeinsame Rundreise mit Eva, Dieter und Doro ab Beijing. Leider ist durch die “Wartezeit in Taschkent” und dem “Verlust unserer Fahrraeder” alles ein wenig komplizierter, anstrengender und vor allem zeitlich knapper geworden als urspruenglich geplant. Doch wie sagt der chinesiche Volksmund, wenn es mal unverschuldet anders kommt als gedacht: ”Mei Fan Ba” (Da kann man eben nichts machen)! Einfach ist es fuer uns nicht, nach den letzten Wochen diesen Worten zu folgen. Doch was koennen wir ueberhaupt machen – “uns aergern”, dass die Fahrraeder verschollen waren, und unentspannt in die Rundreise starten, oder “uns freuen”, dass die Fahrraeder wieder da sind und die Rundreise geniessen. Fuer uns ist die Antwort klar! Doch bevor wir entspannt in die Rundreise starten, noch einmal kurz die Ereignisse der letzten Wochen… Mehr lesen »

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Artikel vom 19. September 2009 | Joern | Nachricht an Joern schreiben